So, diesen Artikel schreibe ich mit meinem neuen Debian GNU/Linux-System. Ich habe die wöchentlich neu erstellten CD-Images des „Testing“-Release gewählt, und zwar in der Version vom 7. Juni ‘08. Ich habe das Image mit jigdo erstellt, einem System bei dem statt dem eigentlichen Image die Dateien heruntergeladen werden, und erst aus diesen wird dann das Image erstellt. Klingt furchtbar, isses aber gar nicht. Grade bei den Debian-Servern ist dieses System nämlich deutlich schneller.
Die Installation
In der testing-Distribution findet sich die Beta2 des neuen Debian-installers, der gerade in der grafischen Variante einige Verbesserungen erfahren hat. Im Bootscreen erwartete mich ein neues grafisches Menü, bei dem der User die Qual der Wahl zwischen gefühlten 20 Installationsvarianten hat, in Wirklichkeit sind es aber „nur“ 10 oder so (bin grad zu faul zum Nachschauen). Ich nahm den grafischen Expertenmodus, da ich in älteren Versionen mit dem „normalen“ Modus einige schlechte Erfahrungen gemacht habe. Nach kurzer Zeit erwartet mich auch schon das Setupmenü.
Nach dem Abarbeiten der Menüpunkte (den größten Teil der Zeit musste ich nur „OK“ klicken, mit ein
paar Ausnahmen hier und da) wurde ich aufgefordert den Computer neu zu starten. Nach dem Reboot erwartete mich mein neuer Gnome-Desktop. Noch ist, da ich die CD-Variante gewählt habe, keine allzu große Auswahl an Software installiert, aber auch das ist (dank Internetanbindung) schnell gelöst.
Leider hat Debian eine viel zu hohe Bildschirmauflösung für meinen Monitor ausgewählt, so dass ich diese erst mal änderm musste. Naja, dachte ich mir, wird schon schiefgehen, aber dank eines (neuen?) Tools unter „System“->“Einstellungen“, das auch als normaler User ausgeführt werden kann, konnte ich die Auflösung absolut problemlos ändern. Jetzt werde ich mich dransetzen und weitere Software, Grafiktreiber, etc. installieren.
Dezember 1, 2008 um 10:38 |
Ciao Richard
Deine Installationsanleitung ist spitze. Funktionierte alles. Ausser der Bildschirm.
Bei der Auflösung 1680×1050 gefriert die Einstellung der horizontalen Bildverschiebung. Ich habe dadurch oben einen ca. 1cm schwarzen Balken und das ganze Bild ist nach unten verschoben, daher kann ich die unterste Zeilen mir den geöffneten Programme nicht sehen. Compiz läuft. Videos auch. eigentlich ist es perfekt, eben ausser die Bildschirmdarstellung.
Hast du eine Idee was es sein könnte.
Habe die xorg.conf auch schon angepasst mit den vorlagen im Internet. hilft nichts.
Habe auch schon ubuntu 8.10 probiert, geht auch nicht. PC ist jetzt ein Jahr alt (Terra von Wortmann). Ati radeon HD2600pro, Mutterplatine Asus P5KPL-VM.
Mit den USB -Treiber ist auch nicht alles in Ordnung. Beim Start kommt die Fehlermeldung mit MMCONFIG und PCI Error -71.
Vielleicht kannst du mir helfen. Trotz Bücher und Internet habe ich keine Lösung gefunden.
Besten Dank Bruno
Dezember 1, 2008 um 6:20 |
Hi Bruno,
hast Du die richtige Bildwiederholrate eingestellt? Grade TFTs reagieren da nämlich ziemlich sensibel. Bei den meisten sollte sie 60 Hz betragen, ansonsten können nämlich genau solche Probleme auftreten.
Ansonsten probier’s mal indem Du in deine xorg.conf (VORHER SICHERN!) in der „Device“ section folgendes einträgst:
Option „IgnoreEDID“ „true“
Oder probier das Tool xvidtune(wenn es installiert ist, bei mir ist es installiert), damit müsstest du das Bild vom X-server verschieben können.
Ansonsten schau mal unter http://forum.ubuntuusers.de/post/1384090/ , da hab ich auch die beiden Anregungen her. Aber ich übernehme natürlich keine Verantwortung für etwaige Schäden an Hard- oder Software (oder an Menschen, Tieren, etc.).
Hoffe, dir geholfen zu haben,
Richard